Welche Kreditkarte für Malaysia Reise?

Malaysia Flagge
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Bei einer Reise nach Asien und im speziellen nach Malaysia ist die Verwendung einer Kreditkarte in der Regel  keine Problem. Dennoch sollte einige Dinge hinsichtlich der Gebühren beachten.

Die richtige Kreditkarte für Malaysia

Ein LHohe Kreditkartenakzeptanz

In Malaysia ist der Zahlungsverkehr mit den gängigen Kreditkarten weitgehend möglich. Egal ob die Flüge oder das Hotel gebucht werden sollen, die bargeldlose Zahlung ist natürlich auch in Asien vollkommen üblich.

Malaysia ist allerdings in der Vergangenheit häufig durch Kreditkartenbetrug aufgefallen. Touristen sollten daher ein gesundes Misstrauen walten lassen. Besonders in ländlichen Gegenden ist die Gefahr, Opfer von Kleinkriminellen zu werden, vergleichsweise hoch. Auch diesem Grund ist es ratsam, die Geldabhebung zu verschieben. Werden Tagesausflüge in ländliche Regionen unternommen, sollte also eine Geldabhebung nach Möglichkeit schon vorab erfolgen.
Weil die Sicherheitsproblematik in Malaysia auch bei den Banken bekannt ist, sollte der jeweilige Kreditkartenanbieter im Vorfeld von der Reise informiert werden.

Weil es sich für Deutsche um ein eher ungewöhnliches Reiseziel handelt, könnte es sonst zu einer vorsorglichen Sperrung der Kreditkarte kommen – was natürlich bei einem Urlaub für erhebliche Unannehmlichkeiten sorgen kann.

Obwohl die Infrastruktur der Banken in Malaysia relativ gut ausgebaut ist, gibt es durchaus Ausnahmen: Ein Ausflug auf eine kleine, abgeschiedene Insel wie beispielsweise Pulau Rawa sollte nur mit ausreichend Bargeld unternommen werden. Außerdem sind die Beträge, die täglich abgehoben werden können, für europäische Verhältnisse auf ein recht geringes Maß beschränkt: Maximal 1.500 Ringgit können täglich abgehoben werden, was nach derzeitigem Wechselkurs nur etwa 350 Euro entspricht. Aufgrund des geringen Preisniveaus dürfte diese Begrenzung im Alltag unproblematisch sein; soll aber ein womöglich längerer Aufenthalt im Hotel bar bezahlt werden, kann es natürlich Probleme geben.

Ortsansässige Banken erheben Gebühren bei Barauszahlungen

Kuala Lumpur
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Die Akzeptanz der Kreditkarten in Malaysia umfasst hingegen alle etablierten Anbieter. In Deutschland dürften die meisten Kreditkarten-Kunden eine Visa oder Mastercard besitzen, was für den Aufenthalt in Malaysia auch vollkommen ausreicht. Allerdings sollte beachtet werden, dass es sich selbstverständlich um ein Gebiet mit fremder Währung handelt. Folglich können für Abhebungen und Zahlungen mit einer Kreditkarte bisweilen hohe Gebühren anfallen.

Wird im Rahmen einer geplanten Asienreise eine Kreditkarte angeschafft, sollte also darauf geachtet werden, dass die anfallenden Gebühren gering ausfallen. Häufig ist es so, dass Anbieter, die mit besonders günstigen oder gar kostenlosen Kreditkarten werben, besonders hohe Folgekosten bei der Nutzung verursachen. Selbst wenn eine kostenlose Bargeldauszahlung auch im Ausland in Aussicht gestellt wird, sollte das Angebot genauer geprüft werden: Einige Banken verstecken die Kosten durch einen besonders ungünstigen Wechselkurs. Auch in Malaysia ist es deshalb meist günstiger, Bargeld in lizenzierten Wechselstuben umzutauschen. Unabhängig von Kreditkartenanbieter werden die in Malaysia genutzten Banken aber eine Gebühr von maximal 2% verlangen, die auf den Betrag der Barabhebung erhoben wird. Weil meist ein pauschaler Mindestbetrag fällig wird, werden kleinere Barabhebungen überproportional belastet – eine Vermeidung häufiger kleinerer Barabhebungen ist deshalb sinnvoll.

Reisechecks als sinnvolle Ergänzung

Als Ergänzung zur Kreditkarte sollten bei einer Reise nach Malaysia auch Reisechecks mitgeführt werden. Sie werden von Banken und Wechselstuben gemeinhin akzeptiert und sind leicht zu ersetzen. Wechselstuben sind gegenüber den Banken leicht im Vorteil, weil sie meist längere Öffnungszeiten und günstigere Wechselkurse bieten. Außerdem sollte es durchaus in Betracht gezogen werden, Bargeld in Deutschland abzuheben und mitzunehmen. Die Einfuhr von Devisen ist in unbegrenzter Höhe erlaubt; das Umtauschen in Wechselstuben vor Ort ist in jedem Fall günstiger als eine Barabhebung. Bei größeren Geldmengen sollte aber auf dem Weg zur sicheren Unterkunft umso stärker auf Taschendiebe geachtet werden, die es nicht selten auf Touristen abgesehen haben.

Immer dabei haben die meisten Menschen wohl ihre übliche EC-Karte. Auch hiermit lässt sich in Asien Geld abheben; dabei sollte bei den Bankautomaten auf das Maestro-Logo geachtet werden. Um die Gebührenzahlungen in Grenzen zu halten, sollte bereits vor Reiseantritt in Erfahrung gebracht werden, ob es vor Ort Partnerbanken gibt, bei denen kostenlos Geld abgehoben werden kann.

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